Auch wenn das Studentenleben meist durch leere Geldbeutel und volle Stundenpläne gekennzeichnet ist, sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Wer schon beim Einzug ins Wohnheim, die WG oder eigene Wohnung an eine Hausapotheke denkt, erspart sich im Notfall unnötigen Ärger. Denn streng nach Murphy kommen die Beschwerden immer dann, wenn keine Apotheke geöffnet hat: nachts, sonntags und am Feiertag. Dieser Ratgeber hilft Euch, die eigene Apotheke sinnvoll auszurüsten, ohne sinnlos Geld auszugeben.

Welche Medikamente sind unverzichtbar?

Natürlich sollte jeder Medikamente vorrätig haben, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Teilweise werden diese verschrieben und sind deshalb schon automatisch im Haushalt. Darüber hinaus gibt es einige Mittel, die jeder von Euch parat haben sollte:

Mittel gegen Schmerzen

Das leuchtet jedem sofort ein, ein Schmerzmittel muss immer verfügbar sein. Egal ob Kopf- oder Gliederschmerzen, meist helfen die Mittel schnell und zuverlässig. Dabei sind verschiedene Wirkstoffe sinnvoll. Ibuprofen wirkt zugleich entzündungshemmend und fiebersenkend. Paracetamol senkt ebenfalls Fieber und zeigt gute Wirkung bei Erkältungsbeschwerden. Auch Acetylsalicylsäure (ASS) wird häufig bei Erkältungen eingenommen und wirkt besonders gut gegen Kopfschmerzen.

Mittel bei Verdauungsstörungen

Ob Durchfall oder Verstopfung, jede Form von Verdauungsstörung ist unangenehm und macht jede Vorlesung zur Qual. Meist lassen sie sich aber glücklicherweise gut behandeln. Loperamid ist ein sehr verbreiteter Wirkstoff gegen Durchfall. Bei Verstopfung helfen dagegen Milchzuckerpräparate. Wenn die Campusparty unangenehmes Sodbrennen nach sich zieht, dämmen Mittel mit Hydrotalkit die Magensäure zuverlässig ein.

Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand

Wer die ersten Sonnenstrahlen nutzt, um auf der Terrasse oder im Freibad zu lernen, wird schnell von Sonnenbrand und auch Insekten geplagt. Antihistaminika helfen nicht nur bei Heuschnupfen, sondern auch bei allzu heftigen Reaktionen auf fiese Insektenstiche. Kühlende Cremes unterstützen diesen Effekt und lindern Sonnenbrand.

Salbe gegen Schmerzen

Wer in seiner Freizeit regelmäßig Sport treibt und Sportarten wie Fußball bevorzugt, der zieht sich auch gerne mal eine schmerzhafte Prellung oder Verstauchung zu. Dann helfen entzündungshemmende und schmerzlindernde Salben.

Desinfektionsmittel und Wundsalben

Egal ob Splitter, Schürf- oder Schnittwunden, wichtig ist, sich vor Infektionen zu schützen und die Verletzung zu reinigen. Hierbei helfen Desinfektionsmittel. Inzwischen werden auch alkoholfreie Varianten angeboten, die nicht brennen. Eine panthenolhaltige Wund- und Heilsalbe beschleunigt dann den Heilungsprozess.

Neben den klassischen Medikamenten, die man auf www.mycare.de findet, sind noch andere Utensilien wichtig:

Fieberthermometer, Verbandsschere, Heftpflaster, Wundverband, Mullbinden, sterile Kompressen, Kühlkompressen und eine Zeckenzange runden jede Hausapotheke ab. Wer sich einfach einen Erste-Hilfe-Kasten für Autos kauft, hat den Großteil dieser Dinge schon beisammen und muss nur circa fünf bis zehn Euro investieren.